07.02.2014

Rheinbacher UWG nominiert Kandidaten
Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2014 steht

Zur Mitgliederversammlung anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl 2014 hatte der Vorsitzende des Stadtverbandes der UWG Rheinbach, Jörg Meyer, letzte Woche nach Flerzheim in den Saal Schäfer eingeladen. Erfreut war der Vorsitzende über die rege Teilnahme an dieser bedeutsamen Mitgliederversammlung.

Auf der umfangreichen Tagesordnung standen neben der geheimen Wahl der Bewerber für die 18 Wahlbezirke auch der Beschluss zur Reserveliste und die Vorstellung des Wahlprogramms. Erfreulicherweise konnten bei der diesjährigen Kommunalwahl wieder alle 18 Wahlbezirke mit Kandidaten besetzt werden. Als sehr positiv bewertete Meyer, dass sich neben altbekannten und bewährten UWG-Mitgliedern auch viele neue Mitglieder aktiv in der UWG engagieren und für die UWG antreten.

Auf Platz 1 der Reserveliste wurde Dieter Huth gewählt. Huth lebt seit 1986 in Rheinbach. Nach mehr als 41 Jahren Dienstzeit ist er Ende 2010 als Oberst in den Ruhestand getreten. Sympathische, engagierte Mitbürger haben sein Interesse für die Kommunalpolitik der UWG entfacht, der er seit 2012 angehört. Sein gesellschaftliches Engagement dokumentiert er mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Vorsitzender des Turnvereins Rheinbach von 1905 e. V. bereits nachhaltig. Seine besonderen Interessen gelten neben der Kultur und Natur dem Finanzwesen, weil eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik die Basis für alle kommunalen Angelegenheiten ist.

Auf Platz 2 folgt Albert Wessel. Er kann mit seinen vielfältigen Erfahrungen aus seiner bisherigen Rats- und Ausschusstätigkeit punkten. Albert Wessel ist 55 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei mittlerweile schon erwachsenen Kindern. Beruflich ist er als Polizeibeamter tätig. Seit 1999 ist er Mitglied der UWG und vertrat dort zunächst als Sachkundiger Bürger und dann als Ratsherr die Interessen der UWG. Er gehört den Ausschüssen Stadtentwicklung und Standortförderung an und ist Mitglied in den Aufsichtsräten WFEG und Jugendwohnheim der Stadt. Von 2005 bis 2013 war Albert Wessel Vorsitzender des UWG Stadtverbandes.

Platz 3 übernimmt der Stadtverbandsvorsitzende Jörg Meyer. Jörg Meyer ist 47 Jahre alt, verheiratet und Vater von 2 Töchtern. Als Diplom-Ingenieur ist er Leiter der Qualitätssicherung eines namhaften deutschen Medizinprodukteherstellers. Seit 2009 ist Jörg Meyer Mitglied der UWG und engagiert sich im Ausschuss für Stadtentwicklung und im Schulausschuss. In dieser Funktion hat er sich intensiv in dem Prozess zur Entwicklung der zukünftigen Rheinbacher Schulstruktur engagiert. 2013 übernahm Meyer den Vorsitz des UWG Stadtverbandes. Jörg Meyer ist in Merzbach aufgewachsen wohnt seit 15 Jahren in Groß Schlebach.

Als ein weiteres neues Mitglied steht Franz-Josef Schockemöhle auf Platz 4. Nach dem Studium der Agrarwissenschaften in Bonn und erfolgreichem Referendariat begann seine berufliche Laufbahn bei der Landwirtschaftskammer in Siegburg. Heute ist er Leiter der Agrarverwaltung im südlichen Rheinland und gleichzeitig Leiter des Berufskollegs für Landwirtschaft in Köln-Auweiler. Hier hat er sich u.a. viele Jahre im Kirchenvorstand von Sankt Martin engagiert. Herr Schockemöhle ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Sein großes Interesse gilt Umwelt- und Planungsangelegenheiten und der Finanzsituation Rheinbachs.

Auf Platz 5 steht Dr. Reinhard Ganten, der seine Erfahrungen als sachkundiger Bürger und Ortsvorsteher in Todenfeld in die Waagschale werfen kann. Nach Beendigung seines Jurastudiums hat er verschiedene Tätigkeiten als Rechtsanwalt in Bremen, im Bundesministerium der Justiz in Bonn und in internationalen Verwendungen in London als Leiter einer weltweiten internationalen Organisation und in Den Haag beim Europäischen Patentamt ausgeübt. Bald nach seiner Pensionierung hat sich Dr. Ganten aktiv in der Rheinbacher Kommunalpolitik engagiert. Sein besonderes Interesse gilt dem Umweltschutz.

Und noch ein neues Mitglied bei der UWG belegt den Platz 6 der Reserveliste. Norbert Stein ist seit 1986 in Rheinbach zu Hause. Über 30 Jahre war er als Justizvollzugsbeamter im gehobenen Dienst in der JVA Rheinbach tätig. In seiner Tätigkeit als freier Mitarbeiter einer regionalen Wochenzeitung ist er mit den Sorgen und Nöten der Bürgerinnen und Bürger bestens vertraut. Nach seiner Pensionierung im Jahr 2011 hat er seine politische Heimat bei der von Parteien und Ideologien freien unabhängigen Wählergemeinschaft der UWG gefunden. Hier befasst er sich mit Haushalts- und Bauangelegenheiten.

Einen breiten Raum in der Mitgliederversammlung nahm die Diskussion zum Wahlprogramm und die Vorbereitung der Kommunalwahl 2014 ein. Bei einem regen konstruktiven Diskussionsverlauf wurden wertvolle inhaltliche Anregungen und Hinweise zum Wahlprogramm und zur Wahlvorbereitung gegeben. Dabei wurde deutlich, dass die UWG Rheinbach sich, wie bisher auch, im Interesse der Stadtpolitik in allen Bereichen unabhängig von den etablierten Parteien engagiert und mit eigenen Vorschlägen die Sache der Bürgerinnen und Bürger in Rheinbach vertritt.

In ihrem Wahlprogramm hat die UWG Leitlinien zu den Kernthemen Zusammenarbeit und Transparenz, Haushalt, Wirtschaft, Umwelt, Verkehr, Bildung und Kultur, Freizeit und Tourismus, Sicherheit und Ordnung, Generationen und Integration Leitsätze erarbeitet. Aus diesen ergeben sich wiederum konkrete Forderungen der UWG. Diese Forderungen dienen der Sicherung einer nachhaltigen Zukunft Rheinbachs als attraktiver Wohnort, Wirtschaftsstandort und Bildungsstadt. Näheres zu Wahlprogramm, Wahlbezirkskandidaten und Reserveliste.

140206-Kandidaten

Die Ratskandidaten der UWG: v.l: Franz-Josef Schockemöhle, Markus Wimmer, Dieter Huth, Dr. Reinhard Ganten, Jörg Meyer, Norbert Stein, nicht auf Foto: Albert Wessel, Jochem Damberg

 

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