20.12.2011

Verein der Freunde von Todenfeld gegründet

Auf Initiative des Ortsvorstehers des Rheinbacher Höhenortes Todenfeld und UWG - Wahlkreisbetreuers, Dr. Reinhard Ganten, wurde in der Woche vor Weihnachten der Verein „Freunde von Todenfeld“ gegründet. Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Kultur und des Heimatgedankens. Dieser Satzungszweck soll insbesondere durch die Schaffung, Unterhaltung und Verfügbarmachung von Räumlichkeiten als Mittelpunkt des dörflichen Gemeinschaftslebens der Bürger der Ortschaft Todenfeld der Stadt Rheinbach verwirklicht werden.

Hinter dieser Vereinsgründung steht die Idee, dass die Todenfelder Bürger die Trafostation der RWE, die in Kürze aufgegeben werden wird, übernehmen und dann gemeinsam mit dem unmittelbar davor stehenden alten Spritzenhaus einen Raum schaffen wollen, der der Bürgerschaft als Raum zur Lagerung von Gegenständen dient, die jetzt verstreut im Ort privat verwahrt werden.  Es soll auch Platz geschaffen werden für eine Sammlung von archivarischen Todenfelder Materialien, soweit diese nicht im Rheinbacher Stadtarchiv zu verwahren sind. Es wird auch überlegt, in dem Trafoturm einen Nist- und Brutplatz für Vögel (insbesondere Falken) vorzusehen. Inwieweit dieser kleine Raum später dann im Sommer auch für kleine Treffen der Dorfgemeinschaft genutzt werden kann, wird sich erweisen.

Daneben planen die Todenfelder den Bau eines einfachen Dorfhauses. Der Ortsvorsteher Dr. Ganten ist im Gespräch mit dem Bürgermeister, um einen Platz zu identifizieren, auf dem ein solches Haus errichtet werden könnte. Dieses Haus soll dann für die Ortsversammlungen und dörfliche Feiern genutzt werden.

Alle organisatorischen Maßnahmen zur Umsetzung dieser Pläne sollen von dem Verein geleistet werden. Der Verein soll als „e.V.“ in das Vereinsregister eingetragen werden. Die neun Vereinsgründer haben die Hoffnung, dass sich viele Todenfelder, aber auch Rheinbacher, die sich dem Ort verbunden fühlen, dem Verein als Mitglieder anschließen. Er ist offen für alle. Und natürlich besteht die Hoffnung, dass sich Sponsoren finden werden, die den gemeinnützigen Verein – gegen Spendenquittung – finanziell und wirtschaftlich unterstützen. Ganten ist nach verschiedenen Gesprächen, die er bereits geführt hat, optimistisch, dass sich mit tatkräftiger Hilfe von Sponsoren diese ehrgeizigen Pläne auch realisieren lassen.

Die Vereinsgründer starten mit viel Optimismus in das neue Jahr.

Die Rheinbacher UWG begrüßt dieses vorbildliche ehrenamtliche Engagement von Bürgern für ihren Wohnort und wird die Anliegen des Vereins in ihrer Ratsarbeit unterstützen. Wir wünschen dem Verein viele engagierte Mitglieder, viele großzügige Sponsoren und viel Erfolg bei der Realisierung seiner Pläne.

Die Vereinsgründer (von links nach rechts): Otmar Steden, Angelika Ganten, Ingrid Steden, Reinhard Ganten, Dagmar Bauer, Georg Panecki, Philipp Steden, Heinz-Jürgen Weber, Josef Bauer
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