18.12.2008

Sperrung der Ortsdurchfahrt Konrad-Adenauer-Straße in Flerzheim für LKW über 7,5 t

Seit Einführung der LKW-Maut hat sich der Schwerlastverkehr durch Flerzheim über die enge Konrad-Adenauer-Straße erheblich verstärkt. Zum einen fahren Schwerlaster kommend von der Autobahnabfahrt Swisttal-Miel meistens ins Meckenheimer Industriegebiet, aufgrund der immer häufigeren Staus auf der A 61 nutzen andererseits viele LKW-Fahrer die kürzere Strecke über Flerzheim zur Umfahrung des Staus. Die Abgase und der Lärm sind für die Flerzheimer Anlieger derKonrad-Adenauer-Straße nicht länger hinnehmbar. Auch fahren viele Schwerlaster, wenn sich eine Begegnungssituation ergibt, einfach über den Bürgersteig. Es ist nur eine Frage der. Zeit, bis ein schwerer Unfall passiert, wobei Passanten körperliche Schäden davontragen werden. Es besteht absoluter Handlungsbedarf, damit diese chaotischen Zustände aufhören.

Hubert Martini, Flerzheims UWG-Ratsherr, hatte bereits im Jahre 2005 beantragt, eine.Sperrung des Durchgangsverkehrs von LKW jeglicher Art über die enge Konrad-Adenauer-Straße vorzunehmen. Der Antrag wurde vom Landesbetrieb Straßen NRW abgelehnt, weil die amtlichen Ergebnisse der Verkehrszählungen das Vorliegen einer, Mautausweichstrecke über die L 163 nicht bestätigten. Weiterhin würde die Ausweisung eines Durchfahrverbotes auf der L 163 der Bedeutung und Funktion einer Landesstraße entgegenstehen, welches somit einer Teilabstufung gleichkäme.

Hubert Martini und auch Ortsvorsteher Willi Schäfer finden es äußerst positiv, dass die Straßenbehörden nunmehr grünes Licht für die Sperrung der Ortsdurchfahrt Wormersdorf für LKW über 7,5 t gegeben haben. Bisher steht nur ein Sperrschild vor Wormersdorf auf der Höhe des Abzweigs zur Autobahn A 61. und das weitere Schild wird bald aus Richtung Altendorf/Ersdorf angebracht werden. Aus Flerzheimer Sicht bräuchte nur ein Sperrschild im Kreuzungsbereich L 113/1-163 in Flerzheim und umgekehrt im Ampelbereich „Vier Bänke' bei Morenhoven angebracht werden. Es wäre begrüßenswert, wenn es bei den Straßenverkehrsbehörden einen Umdenkungsprozess gegeben hätte, der mehr auf den Schutz von Anliegern abstellt als stets wirtschaftlichen Interessen näherzustehen.

Der eingebrachte Antrag von Hubert Martini wird zunächst in der nächsten Sitzung des städtischen Umwelt-, Planungs- und Verkehrsausschusses am 27. Januar 2009 erörtert. Danach werden der Landesbetrieb Straßenbau - Regionalniederlassung Ville in Euskirchen - und die Bezirksregierung Köln um ihr Votum gebeten. Ein positiver Bescheid aus Euskirchen und Köln wäre für die Anlieger der Konrad-Adenauer-Straße in Flerzheim ein erster Hoffnungsschimmer, um etwas von Lärm und Abgasen befreit zu werden, denn für die anvisierte Umgehungsstraße L 163, die im Landesstraßenbedarfsplan enthalten ist, ist zurzeit erst eine Realisierung nach 2015 vorgesehen.

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