UWG fordert effektive Umgestaltung des Verkehrsknotens der L 163 / 113 in Flerzheim durch den Bau eines Kreisels

Bereits seit langen Jahren hat es Anträge aus dem politischen Raum als auch des Elternrates des Katholischen Kindergartens St. Ursula Flerzheim gegeben, in diesem Kreuzungsbereich einen Fußgängerüberweg zu errichten. Dies kam nicht zustande, lediglich eine Querungshilfe wurde angebracht, die eine scheinbare Sicherheit für Fußgänger darstellt, aber in Wirklichkeit rasen die Verkehrsteilnehmer zu schnell in diesen Verkehrsknoten hinein und wiederholt kommt es zu kritischen Situationen. Es handelt sich um den Kreuzungsbereich zweier Landstraßen, die sehr stark frequentiert sind. Dies trifft besonders für die Eltern der Kindergartenkinder zu, die, die L 113 zum Kindergarten St. Ursula kreuzen müssen. Der Kindergarten St. Ursula hat das Zertifikat eines Familienzentrums erhalten, so dass dort vermehrt Bildungs- und Beratungsangebote zur Unterstützung von Kindern und Familien stattfinden werden. Zum 1. August 2009 wurde noch zusätzlich eine Krabbelgruppe eingerichtet. Die höhere Verkehrsbelastung erfordert eine verkehrstechnische Lösung, die nur durch den Bau eines einfachen Kreisels geregelt werden kann. Dies haben Flerzheims UWG-Ratsherr Hubert Martini und Ortsvorsteher Willi Schäfer bereits Anfang Juni 2009 beim städtischen Umwelt-, Planungs- und Verkehrsausschusses beantragt, den Landesbetrieb Straßenbau, Regionalniederlassung Ville in Euskirchen, aufzufordern, die Situation durch den Bau eines  Kreisels zu entschärfen.

Nachdem der Landesbetrieb Straßenbau nunmehr zum zweiten Male die Sperrung der L163 für den  Durchgangsverkehrs von LKWs über 7.5 t abgelehnt hat, überschlagen sich die Pressemitteilungen von SPD- und CDU-Politikern über die Ortsumgehung L 163 n in Flerzheim. Es steht außer Frage, dass die Ortsumgehung unumgänglich ist, da der Schwerlastverkehr erheblich zugenommen hat und die L 113 mit den engen Kurvenradien in der Ortslage Flerzheims nicht geeignet ist, den heutigen Verkehr aufzunehmen. SPD- Ratskandidat Dietmar Danz sieht die Lage skeptisch und Dieter Heuel, zugleich Vorsitzender der Verkehrskommision im Regionalrat, rückt dies zurecht, da er ausführt, dass die Planung für die Ortsumgehung Flerzheim begonnen habe. Dies ist zutreffend. Auf eine Anfrage von Hubert Martini antwortete der Landesbetrieb Straßenbau bereits im Februar 2009, dass mit der Planung der L 163 n Ortsumgehung Flerzheim begonnen worden sei. Zurzeit laufen Vorüberlegungen zur Linienfindung. Das erforderliche Verkehrsgutachten, die Umweltverträglichkeitsstudie sowie der artenschutzrechtliche Fachbeitrag werden in Kürze beauftragt. Die Ergebnisse der vorgenannten Untersuchungen sind Voraussetzung für das Bestimmen einer Vorschlagsvariante. Als weiteren Planungsschritt wird das Linienbestimmungsverfahren mit Bürgerbeteiligung und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange durchgeführt. Nach heutiger Projekteinschätzung ist ein Baubeginn in 2015 aus verfahrenstechnischer Sicht realistisch, wenn die Finanzierung gesichert ist. Hierfür alle Hebel in Bewegung zu setzen und am Ball zu bleiben, dass dürfte die derzeitige Aufgabe sowohl vom Landtagsabgeordneten Achim Tüttenberg als auch von Frau Ilka von Boeselager sein. Es ist nicht nachvollziehbar und für die CDU nicht erfolgreich, dass die Ortsumgehung Flerzheim, die im Regionalrat noch in die Kategorie 1 eingestuft war, im Verkehrsausschuss des Landtages in Kategorie 2 mit Sternchen zurückgestuft wurde. Die baulichen Maßnahmen der Kategorie 1 sollen bis 2015 erstellt sein. Bei den Vorhaben der Kategorie 2 mit Sternchen soll bis 2015 die Planung erstellt sein und erst danach kann gebaut werden.

So wird noch eine lange Zeit der Schwerlastverkehr durch Flerzheim rollen und die Lebensqualität der Bürger beeinträchtigen.

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