09.04.2009

Stadt Rheinbach repariert das Geländer am Swistbach in Flerzheim

Flerzheims UWG-Ratsherr Hubert Martini und Ortsvorsteher Willi Schäfer hatten mit Schreiben vom 4.1.2009 an die Verwaltung der Stadt und mit einem Antrag an den Feuerwehr-, Bau- und Vergabeausschuss vom 8.2.2009 auf die Sicherheitsmängel an den Geländern am Swistbach in Flerzheim hingewiesen und deren Beseitigung verlangt. Anlass dazu gab ein Vorfall am Silvestertag 2008: Eine Schülerin überquerte mit ihrem Fahrrad eine der Swistbachbrücken und berührte dabei leicht das Brückengeländer. Das Geländer stürzte mitsamt dem daran hängenden Blumenkasten des Verschönerungsvereins in den Swistbach. Glücklicherweise konnte die Schülerin sich auf der Brücke halten und blieb deshalb unverletzt. Der Baubetriebshof der Stadt Rheinbach sicherte die Lücke im Geländer noch am Silvestertag 2008 durch Schutzgitter.

Der Feuerwehr-, Bau- und Vergabeausschuss beauftragte nun in seiner Sitzung am 24.3.2008 im Rahmen der Behandlung des oben genannten Antrags die Verwaltung, durch den Baubetriebshof der Stadt die Geländer am Swistbach im Ortsbereich Flerzheim auf Sicherheitsmängel zu überprüfen und geeignete Reparaturmaßnahmen vorzunehmen. Ernüchterndes Ergebnis der Untersuchung ist, dass 14 Teilelemente des Geländers durch Korrosion so beschädigt sind, dass die Sicherheit an diesen Stellen nicht mehr gewährleistet ist. Deshalb wurden diese Stellen durch Schutzgitter abgesichert.

Nun könnte sich ein Kompetenzgerangel entwickeln, denn noch ist es ungeklärt, wem die Unterhaltspflicht für dieses Geländer zufällt: der Stadt Rheinbach oder dem Erftverband? Für die Sicherheit der Bürger positiv ist es jedenfalls, dass die Stadt Rheinbach trotz ungeklärter Rechtslage zunächst die notwendigen Sicherungsmaßnahmen durchführt.

Im übrigen ist nicht sicher, dass dieses Geländer überhaupt den geltenden Vorschriften der Bauordnung NRW bzw. den einschlägigen DIN-Normen entspricht. Zumindest sind Geländer dieses Typs (“Knieleistengeländer”) keine empfehlenswerte Lösung, wenn sich in ihrem Bereich oft Kinder aufhalten, da sie geradezu zum Klettern einladen und deshalb einen Gefahrenherd darstellen. Da  die Straßen und Wege entlang des Swistbach sehr intensiv von Kindern genutzt werden (Kindergarten, Schulweg, Spielplatz, Turnhalle), muss angestrebt werden, mittelfristig die Geländer durch solche eines sichereren Typs zu ersetzen.

Die “Absturzstelle”

Mit solchen Schutzgittern wird im Bereich der korrodierten Elemente gesichert

 Korrosionsstellen ...

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