Birkenallee erhielt lediglich eine neue Asphaltbinder- u. Deckschicht

Flerzheims UWG-Ratsherr Hubert Martini sieht in der Sanierung keine Verbesserung der Verkehrssituation - "vielmehr ein teures Provisorium" -

Wie bekannt, bemühen sich die UWG und die CDU seit Anfang 2006, um eine Verbesserung der Verkehrssituation auf dem engen, sehr gefährlichen Teilstück der L 113 zwischen Flerzheim und Ramershoven. Es war zugesagt worden, nicht nur die Fahrbahn zu erneuern, sondere auch die Ausweichflächen mit einem fachgerechten Unterbau zu versehen, der die nötige Belastbarkeit auch für Lastkraftwagen garantiert. Diese Ausweichflächen sind derzeit notwendig, da die Fahrbahn zu schmal ist und bei Begegnungssituationen zwischen Lastkraftwagen und/oder Bussen die Fahrer die Ausweichflächen in Anspruch nehmen müssen.

Diese mit einem fachgerechten Unterbau versehene Randbefestigung, die auch standfest sein sollte, ist nicht ausgeführt worden. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW - Regionalniederlassung Ville - Eifel in Euskirchen begründete dies mit fehlenden Haushaltsmitteln. Es ist weiterhin so wie bisher, dass derjenige, der die Ausweichflächen der Birkenallee nutzt, sich in die Gefahr begibt, in die angrenzenden Felder zu rutschen. Dies ist für Hubert Martini nicht hinnehmbar und auch Bürgermeister Stefan Raetz war entsetzt, dass sich letztendlich nur ein teures Provisorium für die Birkenallee ergeben hat.

Das Erreichen dieser Minimallösung dauerte sechs Jahre. So dürften sich die Flerzheimer Kommunalpolitiker in der Pflicht sehen, gemeinsam voranzugehen, um in absehbarer Zeit einen vernünftigen Ausbau mit der Anlegung eines zusätzlichen Radweges an der viel befahrenen Landstraße zu erreichen. Die Fahrbahn muss die offizielle Breite von 5.50 m erhalten, so dass auch eine Mittellinie angebracht werden kann. Hierzu müssen auf einer Seite die Birken entfernt werden. Zudem ist das nötige Straßenland für die Verbreiterung und den Radfahrweg anzukaufen. Nur wenn diese Schritte im parteiübergreifendem Konsens angegangen werden, wird sich die Verkehrssituation auf der Birkenallee verbessern lassen. Für das Angehen dieser größeren Gesamtlösung (Fahrbahnverbreiterung, Mittelstreifen und Anlegung eines Radweges) wird sich die UWG-Fraktion stark machen.

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