02.08.2018

Kein Fischsterben in den Teichen des Rheinbacher Freizeitparkes
Hinweise auf Nichtfüttern wirken

Stolze 160.000 Euro waren 2016 zur Entschlammung der Teiche im Freizeitpark eingeplant. Ein Grund für die Verschlammung ist die Überdüngung der stehenden Gewässer durch die Vielzahl der Wasservögel in diesen Gewässern, die durch das ständige Füttern durch die Besucher beschleunigt wird.

Die UWG Rheinbach stellte daraufhin den Antrag, mit Hinweisen die Besucher für das Problem zu sensibilisieren, nach dem Motto: „Tierfreunde füttern nicht!“

Die Richtigkeit dieses Antrages wird durch das jüngste Beispiel aus Bonn belegt, wo in einem Teich der Bonner Rheinauen große Mengen Fische und andere Wassertiere verendeten. Ursachen für das „Umkippen“ des Teiches waren das ständige Füttern der Wasservögel mit Brotresten in Verbindung mit den wetterbedingten hohen Wassertemperaturen.

Nun, nach einiger Zeit, scheint sich die eindringliche Warnung auf den Schildern auszuzahlen und die Unabhängige Wählergemeinschaft Rheinbach, UWG, freut sich über diesen Erfolg ihrer Initiative, Schilder zum Schutz der Wassertiere aufzustellen: Die Tiere in den Teichen des Rheinbacher Freizeitparkes scheinen trotz der herrschenden Hitzephase zu überleben. „Hier zeigt sich nun, dass die meisten Besucher des Freizeitparkes die Hinweise auf den Schildern im Freizeitpark beherzigen und weitestgehend auf das Füttern der Wassertiere verzichten“, erläuterte der Fraktionsvorsitzende der Rheinbacher UWG, Dieter Huth. Er hofft, dass auch weiterhin auf das Ausstreuen von Futter im Freizeitpark verzichtet wird. „Es wäre gut, auch uneinsichtige Bürger darauf hinzuweisen, dass sie die Tiere umbringen, wenn sie Brot in die Teiche werfen. Das Überleben der Fische und Vögel in unseren Teichen wird uns alle für unser einsichtiges Verhalten belohnen“, betonte Huth.

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