15.09.2017

Rheinbacher UWG spendet 100 Euro für den Gedenkstein für ermordete Ukrainer im Stadtpark

Eine provisorische Gedenktafel und ein Holzkreuz im Stadtpark am authentischen Hinrichtungsort erinnern derzeit an die Ermordung der drei minderjährigen ukrainischen Zwangsarbeiter, die am 26. Januar 1945 auf Geheiß des Rheinbacher NS-Bürgermeisters wegen eines geringfügigen Diebstahls erhängt wurden. Den Anregungen aus der Rheinbacher Bürgerschaft, zur Erinnerung und als Mahnung für die Zukunft am gleichen Ort ein Mahnmal an die drei ermordeten Ukrainer aufzustellen, stimmte der Rat der Stadt Rheinbach zu.

Die Gesamtkosten in Höhe von 4.200 Euro sollen durch Spenden gedeckt werden. Das Ukrainer-Denkmal wird aus drei, etwa 1,50 m hohen, Granitstelen bestehen und einen eingemeißelten Text enthalten, der über die drei Stelen hinweg zu lesen ist. Bürgermeister Stefan Raetz hat in der Juli-Ausgabe von „kultur u. gewerbe“ einen Spendenaufruf veröffentlicht und nun erneut an die Spendenbereitschaft für das Ukrainer-Denkmal appelliert, da noch ein überschaubarer Restbetrag zu finanzieren ist.

Die UWG-Rheinbach ist seiner Bitte gern nachgekommen und hat 100 Euro für den Gedenkstein für ermordete Ukrainer gespendet.

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