04.01.2013

Wirtschaftsweg zwischen Flerzheim und Ramershoven wurde saniert

Bekanntermaßen hat das Straßenteilstück der L 113 zwischen Flerzheim und Ramershoven -im Volksmund auch Birkenallee genannt- nicht die erforderliche Straßenbreite für einen Mittelstreifen.  Die Straße ist extrem schmal und bei Gegenverkehr müssen regelmäßig die Ausweichstellen genutzt werden. Nach wie vor erfordert das Befahren dieses Straßenteilstückes höchste Konzentration, für Radfahrer sind die Verhältnisse äußerst gefährlich.

Parallel in ca. 200 m Entfernung von der Birkenallee verläuft ein Wirtschaftsweg zwischen Flerzheim und Ramershoven. Dieser war schon seit Jahren im schlechten Zustand, es hagelte von Schlaglöchern und Absackungen.

Dies veranlasste den Flerzheimer UWG - Ratsherrn Hubert Martini im Antrag vom 04.02.2011 diesen Missstand der Verwaltung anzuzeigen. Der Antrag wurde im Fachausschuss beschlossen und in der Prioritätenliste für die Sanierung von Wirtschaftswegen auf die erste Stelle gesetzt.

Kurz vor Weihnachten 2012 erhielt dieser Feldweg eine neue Asphaltdecke und ist nunmehr bestens hergerichtet. Ratsherr Hubert Martini ist froh über diese Entwicklung und dies wird auch die Radfahrer erfreuen, die doch recht zahlreich diesen Radweg in die Kernstadt nutzen. Hier seien es die Schüler, Absolventen der Fachhochschule und Einwohner, die ihre Einkäufe in der Stadt per Rad erledigen.

Die Sanierung dieses Wirtschaftsweges fanden auch die Flerzheimer CDU - Vertreter in Beiträgen Ende 2012 gut und appellierten an die Radfahrer, wenn möglichst nur diesen Radweg zu benutzen. Dies dürfte allerdings ein frommer Wunsch sein, denn nach wie vor befahren nicht nur ortsfremde die gefährliche Birkenallee.

Die Sanierung des Wirtschaftsweges ist lediglich als ein erster Schritt für mehr Sicherheit für Radfahrer anzusehen, dem ein zweiter Schritt folgen müsste, nämlich die Sperrung der L 113 für Radfahrer zwischen Flerzheim und Ramershoven.

Da bereits ein Hinweisschild auf den Radweg im Eingangsbereich der Hommelsheimstraße angebracht ist, bleibt nur ein weiteres Sperrschild für Radfahrer an der Birkenallee anzubringen.

In Ramershoven könnten die Schilder im Kreuzungsbereich L 113 / Peppenhovener Straße aufgestellt werden. Eine solche Möglichkeit liegt durchaus im Bereich des Machbaren, was eine Nachfrage der UWG beim Landesbetrieb Straßenbau NRW in Euskirchen erbrachte.

Voraussetzung ist allerdings, dass alle Beteiligten am Verfahren: Stadt Rheinbach, die Polizei und der Landesbetrieb das Einvernehmen erteilen. Hier kann man nur hoffen, dass die Vernunft siegt. Dies wäre ein Erfolg für den politischen Bereich, die Bürgerschaft, die Radfahrer und nicht zuletzt für die Bus-, LKW - und Autofahrer, wenn für Radfahrer dieses gefährliche Teilstück der L 113 gesperrt wäre und die Radfahrer ausschließlich den gekennzeichneten Radweg nutzen dürften.

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