04.09.2012

Die UWG stellt den Rheinbacher Haushaltsplan wieder ins Internet

Auch ein Jubiläum, wenn auch ein unerfreuliches: zum zehnten Mal hat der Rat der Stadt Rheinbach einen unausgeglichenen Haushaltsplan verabschiedet. Für das Jahr 2012 weist der Haushaltsplan einen Rekordfehlbetrag von ca. 12,2 Mio. € aus. Für die Jahre bis 2016 wird dieser Fehlbetrag voraussichtlich pro Jahr in ähnlicher Höhe liegen. Diese Situation beschrieb der Kämmerer mit dem Bild, „… dass das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels noch nicht in Sicht ist. Falls doch, dürfte es sich um die Lichter des entgegenkommenden Zuges handeln.“ Das bedeutet, Rheinbach wird voraussichtlich 2018 überschuldet sein, wie Oberhausen und andere Gemeinden heute. Nun sind auch wir Bürger gefordert, Ideen zu entwickeln, um dieser Misere abzuhelfen. Sparvorschläge, ebenso Ideen zur Steigerung der Einnahmen nimmt Ihre Unabhängige Wählergemeinschaft Rheinbach gerne entgegen. Wir werden versuchen, diese Vorschläge und Ideen in die politische Praxis umzusetzen.

Um den Bürgern einen Blick in das umfangreiche Zahlenwerk zu ermöglichen, stellt die UWG Rheinbach den Haushaltsplan mit mehr als 1200 Seiten auf ihrer Webseite zur Verfügung. Damit kann jeder Interessierte sich am heimischen PC ein Bild der finanziellen Situation der Stadt machen.

Schon die Lektüre des mit „Vorbericht“ überschriebenen Kapitels des Haushaltsplanes genügt, um einen Überblick über den Haushalt und die mit ihm einhergehenden Problemstellungen zur erhalten. In einem weiteren Kapitel „Vorbericht zum Haushaltssicherungskonzept“ ist die „Liste der Grausamkeiten“ enthalten, die darüber Auskunft gibt, wie in den vergangenen zehn Jahren durch Vermindern und Streichen der sog. Freiwilligen Leistungen versucht wurde, das Haushaltsloch zu verkleinern.

Den vollständigen Haushaltsplan finden Sie hier.

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